Der Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, Harald Zanker, wurde am vergangenen Samstag auf einer Wahlkreiskonferenz in Körner erneut als Landratskandidat der Unstrut-Hainich-SPD nominiert. Durch das einstimmige Votum erhielt er deutlichen Rückenwind für die erneute Kandidatur. Zanker bilanzierte seine langjährige Landratsarbeit und ging dabei vor allem auf die Schulinvestitionen und die Fortschritte beim Schuldenabbau des Landkreises ein. Neben zahlreichen Bürgermeistern und Ehrenamtlichen aus regionalen Verbänden und Organisationen waren auch Vertreterinnen und Vertreter von Linken und Grünen zu Gast und sagten Zanker ihre Unterstützung zu. Für die nächste Amtsperiode kündigte er ein weiteres millionenschweres Investitionspaket zum Abschluss der Schulsanierungen sowie den flächendecken Ausbau des schnellen Internets im Landkreis an. Weitere Schwerpunkte sollen die Verwaltungszentralisierung in Görmar, die Sicherung des ÖPNV-Netzes sowie der Erhalt der bisherigen Förderstrukturen im ehrenamtlichen Bereich sein. Die versammelten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, darunter auch der Mühlhäuser Oberbürgermeister Johannes Bruns, lobten Zankers herausragenden Einsatz für die Region und seine ausgeprägte Bürgernähe. Sie zeigten sich davon überzeugt, dass er auch für eine fünfte Amtszeit gewählt werden wird.

Ebenfalls als Kandidat nominiert wurde der 52-jährige Jurist Frank Rosenfeld, der sich für die SPD im Altenburger Land um den Landratsposten bewirbt und bei der Abstimmung keine Gegenstimme erhielt. Rosenfeld ging in seiner Rede vor allem darauf ein, dass er als künftiger Landrat wieder mehr das Miteinander im Kreistag in den Fokus stellen und sich den Themen widmen wird, die für die Menschen im Altenburger Land von Interesse sind. So will möchte er Wohnraumangebote koordinieren und besser vermarkten. Schließlich profitiere der Landkreis von seiner unmittelbaren Nähe zu den Metropolregionen Leipzig und Chemnitz/Zwickau. Der Fachanwalt für Verwaltungsrecht betonte außerdem, dass die immer wieder aufgeschobene Personalentwicklungskonzeption im Landratsamt angegangen werden müsse, um den Beschäftigten Entwicklungsperspektiven zu ermöglichen. Rosenfeld wird in den nächsten Wochen in zahlreichen Kommunen des Landkreises Zukunftswerkstätten anbieten, um gemeinsam mit den Menschen im Altenburger Land Ideen für die regionale Entwicklung zu diskutieren. Auftakt der Reihe wird eine Veranstaltung am 30. Januar in Schmölln sein.