Die Landrätin des Kyffhäuserkreises, zugleich stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Thüringen, Antje Hochwind wurde am Samstag mit überwältigender Mehrheit von über 95 Prozent als Landratskandidatin der Kyffhäuser-SPD nominiert.

Für ihre erneute Bewerbung erhielt sie u.a. auch prominente Unterstützung durch den Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein und den Vorsitzenden der Landtagsfraktion Matthias Hey. Die 46-Jährige Sondershäuserin kündigte an, dass sie ihre erfolgreiche Arbeit der vergangenen sechs Jahre in der Kyffhäuserregion gerne fortsetzen wolle. Sie verwies dabei auf die millionenschweren Investitionen im Schulbereich und den erheblichen Abbau der Arbeitslosigkeit. Als zukünftige Aufgaben stehe die Stärkung des ländlichen Raums ganz oben auf der Agenda. Insoweit sei es wichtig, dass auf Landesebene aktuell die Weichen für ein zweites kommunales Investitionspaket gestellt würden, für das sie sich stark gemacht habe. Für gute Lebensbedingungen im ländlichen Raum seien vor allem die Gewährleistung der Mobilität durch den ÖPNV, eine möglichst flächendeckende Gesundheitsversorgung, ausreichende soziale Angebote und der zügige Ausbau der Breitbandversorgung entscheidend. Gleichzeitig wolle sie den Kontakt zu regionalen Unternehmen intensivieren, um die Bedingungen für die Sicherung und die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze weiter zu verbessern. Außerdem ging sie auf die Frage der inneren Sicherheit und damit zusammenhängende Sorgen und Ängste in der Bevölkerung ein. Hier müsse man einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen und die Kooperation zwischen den Sicherheitsbehörden, den kommunalen Verwaltungen und sozialen Trägern noch enger gestalten. Eine Daueraufgabe bleibe darüber hinaus die erfolgreiche Integration von anerkannten Flüchtlingen und Asylbewerbern in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt. Grundvoraussetzung dafür sei das schnelle Erlernen der deutschen Sprache. Hochwind zeigte sich zuversichtlich, dass sich die positive Entwicklung des Kyffhäuserkreises unter ihrer Führung auch in den kommenden Jahren fortsetzen werde. Dies sah auch der Kreisvorsitzende der Kyffhäuser-Linken Dietmar Strickrodt so und kündigte an, dass die regionale Linke Hochwinds Kandidatur ausdrücklich unterstütze und deshalb auf eine eigene Kandidatur verzichte.