Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter tritt für die Jenaer Oberbürgermeisterwahl am 15.04.2018 an. Auf der Mitgliederversammlung der Jenaer SPD am Freitagabend wurde Schröter von 91,3% der anwesenden Sozialdemokraten nominiert.

Der Oberbürgermeister zeigte sich in seiner Rede dankbar und kämpferisch. „Ich freue mich auf eine weitere Amtszeit, in der wir Investitionen von mehr als einer halben Milliarde Euro in unserer Stadt umsetzen werden. Auf die damit verbundenen Herausforderungen an Infrastruktur und Rahmenbedingungen für die Gewinnung an Fachkräften müssen wir uns optimal vorbereiten. Dafür verfüge ich über die notwendigen Erfahrungen und ein exzellent funktionierendes Netzwerk.“

Die Stadt könne nur dann gemeinsam erfolgreich sein, wenn alle Menschen in Jena an der  Entwicklung teilhaben. „Die erarbeiteten finanziellen Spielräume ermöglichen uns eine echte Entlastung für Familien. Ich möchte in den nächsten drei Jahren den Nahverkehr für Jenaer Kinder und Jugendliche kostenfrei ermöglichen.“ Dem Wunsch nach einer Erweiterung der Schwimmhallenkapazität in Jena soll Rechnung getragen werden und auch weiterhin sollen pro Jahr mindestens 500 Wohnungen entstehen.

Darüber hinaus sei die Stärkung des Nahverkehrs angesichts der Tallage unserer Stadt verbunden mit dem Ausbau des Straßennetzes der richtige Ansatz, um die Verkehrssituation zu verbessern. Dafür sollen die Infrastruktur und der Fuhrpark des Jenaer Nahverkehrs ausgebaut werden. Geplant ist ferner ein 365-Euro-Jahresticket (1€ pro Tag), wie es in anderen Städten bereits erfolgreich etabliert ist.

Für die Aufgaben der nächsten Jahre sieht der Oberbürgermeister die Stadt gut gerüstet. „Jena ist stark. Allein seit 2006 ist unsere Wirtschaft um über 60% gewachsen. Die Arbeitslosigkeit hat sich halbiert. Mehr als 10.000 Einwohner hat unsere Stadt seit dem Jahr 2000 hinzugewonnen. 2024 wird Jena schuldenfrei sein. Ich bin überzeugt, dass mit dem Fokus auf gute Bildung, forcierten Wohnungsbau und einer aktiven Wirtschaftsförderung die richtigen Rahmenbedingungen für die Zukunft gesetzt werden.“