SPD im Weimarer Land nominiert Julian Schwark als Landratskandidat

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Einstimmig hat die SPD im Weimarer Land Dr.-Ing. Julian Schwark zum Kandidaten für das Amt des Landrats bei den Kommunalwahlen am 15. April 2018 nominiert. Der 33-jährige Blankenhainer stellte bei der Wahlkreiskonferenz am vergangenen Samstag ein detailliertes Wahlprogramm mit dem Titel „Jugend. Heimat. Zukunft.“ vor.

„Als Landrat will ich mich besonders um die Belange der jungen Generationen kümmern“, betonte Schwark und kündigte an, sich für die Einrichtung eines Jugendkreistages einzusetzen: „Wir müssen die Jugend stärker an den politischen Entscheidungen beteiligen, die ihr unmittelbares Lebensumfeld und ihre Zukunftschancen im Weimarer Land betreffen.“ Darüber hinaus setzt Schwark Akzente im Bereich digitale Bildung und in der Grundschulversorgung, wo der Landkreis viele ungenutzte Handlungsmöglichkeiten habe. „Ich werde das Modell der Sprengelschule prüfen, das in anderen Regionen erfolgreich für ein wohnortnahes und effizientes Grundschulangebot genutzt wird.“

In der Wirtschaftspolitik will sich Schwark besonders den Themen Digitalisierung und Fachkräftegewinnung widmen. Kleine und mittlere Unternehmen sollen gezielt bei der Anpassung an digitale Märkte unterstützt werden. Ein Maßnahmenbündel zur Förderung der Berufsausbildung soll dazu beitragen, dass die Unternehmen und Handwerker der Region ihren Personalbedarf nachhaltig decken können – und mehr Jugendliche eine Perspektive in ihrer Heimat bekommen.

Julian Schwark ist „promovierter Schornsteinfeger“ und leitet seit 2014 die Abteilung Technik und Bildung im Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger (ZDS) sowie den zugehörigen, bundesweit agierenden Bildungsträger. Nach seiner Ausbildung zum Schornsteinfegermeister hat er ein Studium der Energie- und Verfahrenstechnik absolviert und in der Abteilung Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Universität Duisburg-Essen promoviert.

„Mein Lebensweg vom Hauptschulabschluss bis zur Promotion und zur leitenden Tätigkeit im ZDS ist ein gutes Beispiel für den Wert einer handwerklichen Ausbildung – und dafür, dass junge Leute Chancen brauchen“, erklärt Schwark. „Als langjähriges Mitglied des Technischen Hilfswerks (THW) sind mir zudem die ehrenamtliche Arbeit und der Katastrophenschutz gut vertraut. Gerade im ländlichen Raum verdienen diese Bereiche uneingeschränkte Aufmerksamkeit und Förderung durch Politik und Verwaltung.“

Manfred Oswald, der Kreisvorsitzende der SPD im Weimarer Land, freute sich über die klare Entscheidung seines Verbands: „Mit Julian Schwarks Kandidatur haben die Menschen im Weimarer Land eine echte Wahl, und ich bin sicher, dass sein starkes Wahlprogramm viele überzeugen wird.“