Mit Blick auf den heute vom Berliner Senat verabschiedeten „Mietendeckel“ erneuert der Landesvorsitzende der Thüringer SPD, Wolfgang Tiefensee, seine Forderung nach der Einführung eines Mietkaufmodells:

„Wir haben auch in Thüringen vor allem in den größeren und Mittelstädten einen angespannten Wohnungsmarkt. Gerade junge Familien finden derzeit nur schwer passenden Wohnraum. Ein Mietendeckel schafft jedoch keine einzige neue Wohnung.  Unser Ansatz ist es daher, den gemeinnützigen, genossenschaftlichen und kommunalen Wohnungsbau verstärkt zu fördern und neue Modelle, wie den Mietkauf, auszuprobieren.“

Beim Mietkaufmodell könnten, beispielsweise durch die Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft, Wohnungen mit staatlicher Finanzierung errichtet und diese dann jungen Familien zum Mietkauf angeboten werden.

„Dieser Ansatz ermöglicht es auch Familien ohne Eigenkapital, Wohneigentum zu erwerben und trägt darüber hinaus zur Vermögensbildung bei.“ so Tiefensee abschließend.