Erfurt, den 27.02.2019 – Die SPD Thüringen begrüßt die Bundesratsinitiative der niedersächsischen Landesregierung zur Durchsetzung des Mindestlohns für Subunternehmer in der Zustellerbranche.

Der Thüringer SPD-Vorsitzende, Wolfgang Tiefensee, erklärt: „Wir können es nicht hinnehmen, dass die Vorgaben des Mindestlohns von Subunternehmern unterlaufen werden und die Zusteller zu teils rechtswidrigen Bedingungen arbeiten müssen.“

Tiefensee sichert der Initiative aus Niedersachsen Thüringer Unterstützung zu. Er begründet: „Wir wollen, dass jede und jeder von ihrer und seiner Arbeit leben kann. Dafür ist die Umsetzung des Mindestlohns ohne Lücken zwingend geboten. Hier stehen auch die großen Zusteller-Unternehmen in der Verantwortung. Die bisherigen Regelungen reichen für die Durchsetzung aber nicht aus. Deshalb muss der Bund hier nachsteuern und für eine Nachunternehmerhaftung in der Zustellerbranche sorgen, um die unhaltbaren Arbeitsbedingungen zu beenden.“