Im Rahmen der Tarifrunde 2019 für die Beschäftigten der Länder fand am 25.02.2019 ein thüringenweiter Warnstreik statt. Rund 1.500 Beschäftigte folgten den gemeinsamen Aufruf der Gewerkschaften, ver.di, GEW, GdP und IG Bau, und zeigten somit noch einmal deutlich, was sie von der Blockadehaltung der Arbeitgeber hielten. Als zentrale Forderung standen u.a. die Erhöhung der Tabellenentgelte um sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten im Raum sowie die wirksame Eindämmung von Befristungen im öffentlichen Dienst. „Es war überwältigend zu sehen wie die unterschiedlichen Beschäftigungsgruppen  zusammenstanden, um für ein gemeinsames Ziel einzutreten“, führt Katrin Glaser aus, die am Warnstreiktag die Versammlungsleitung inne hatte. Diana Lehmann ermutigte die Streikenden in ihrem Redebeitrag, dass es richtig sei die entsprechenden Signale an die Arbeitgeber zu senden. Gerade in Bezug auf den Fachkräftemangel dürfen die Beschäftigten der Länder finanziell nicht den Beschäftigten von Bund und Kommune zurückstehen. Am 2. März haben sich die Sozialpartner auf eine Lohnerhöhung von 8% in den nächsten drei Jahren vereinbart. Das sind mindestens 240 Euro mehr.