Am 24. August 1944 starb der Sozialdemokrat Dr. Rudolf Breitscheid bei einem alliierten Luftangriff im Konzentrationslager Buchenwald. Sein Eintreten für den demokratischen Rechtsstaat und der Kampf für die Weimarer Republik bleibt unvergessen. Er trat bis zuletzt für eine Einheitsfront gegen den Nationalsozialismus ein. Diese wurde auch vom Stalinismus verhindert. Die Lehre aus seinem Leben muss sein, dass man sich im Kampf gegen den Faschismus nicht spalten lassen darf – daran erinnerten sowohl die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Diana Lehmann als auch der Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider.