Der Landesvorsitzende der Thüringer SPD, Wolfgang Tiefensee, hat heute in Erfurt gemeinsam mit Dr. Thomas Hartung (Bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag) und Cordula Heckmann (Leiterin des Rütli-Campus in Berlin-Neukölln) die zentralen bildungspolitischen Ideen der SPD Thüringen für die nächste Legislaturperiode vorgestellt.

In dem 6-Punkte-Papier werden unter anderem die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung des Unterrichtsausfalls und zur Bewältigung des Generationenwechsels in der Lehrerschaft beschrieben.

„Neben der Verbesserung der Attraktivität des Berufs, beispielsweise durch eine bessere Besoldung für Grundschullehrerinnen und -lehrer, gehört dazu auch dringend die Vereinfachung und Beschleunigung der Einstellungsverfahren. Kombiniert mit einer Eigenverantwortung der Schulen bei der Bewerberauswahl, wären wir hier einen großen Schritt weiter.“ erläutert Tiefensee seine Vorstellungen.

Gleichzeitig sollen die Entwicklungsmöglichkeiten in der Thüringer Schullandschaft offensiv genutzt werden.

„Mit der Novelle des Thüringer Schulgesetzes eröffnen wir verschiedene Kooperationsmodelle für die Schulen im ländlichen Raum. Mit der Möglichkeit den Prozess zur Ausgestaltung der Kooperationen professionell begleiten zu lassen, sichern wir die Beteiligung aller Akteure und stärken auch die Eigenverantwortung vor Ort.“ ergänzt Thomas Hartung.

Nicht zuletzt sollen mit der neu zu schaffenden Verwaltungsleitungsstelle eine konkrete personelle Entlastung der Schulleiterinnen und Schulleiter ermöglicht werden und Schulen in besonders schwierigen Umfeldern sowohl sächlich als auch personell besser ausgestattet werden.

„Unsere Erfahrungen am Rütli-Campus zeigen, dass ein engagiertes und motiviertes Team, die Vernetzung in den Sozialraum und eine gute Prozessbegleitung sehr wichtige Faktoren für den Schulerfolg sind.“ bewertet Cordula Heckmann die Vorschläge.

 

Positionspapier Bildung