Schnellstmögliche Rückkehr zum Regelbetrieb bei Kitas und Schulen erforderlich

Im Nachgang der heutigen Sitzung des Thüringer Kabinetts zeigt sich der Landesvorsitzende der Thüringer SPD, Wolfgang Tiefensee, erleichtert, dass Thüringen bei den Corona-Regelungen im Länderverbund bleibt und keine übereilten Entscheidungen getroffen wurden.

„Ich habe in der Kabinettssitzung deutlich gemacht, dass der Alleingang des Ministerpräsidenten vom Wochenende zu einer erheblichen Verunsicherung in der Bevölkerung geführt hat. Das gemeinsame Ziel, Schritt für Schritt zu weiteren Lockerungen zu kommen, muss auch weiterhin durch Vorgaben des Landes begleitet werden. Statt des Prinzips Gebote statt Verbote gehen wir weiter den Weg, schrittweise Lockerungen entsprechend des Pandemiegeschehens vorzunehmen. Es geht nicht an, die Verantwortung für diese Maßnahmen vollständig auf die Kommunen abzuwälzen,“ so Tiefensee in Auswertung der kritischen Diskussion.

Gleichzeitig macht Tiefensee darauf aufmerksam, dass in den Kitas und Schulen schnellstens eine Lösung für eine Rückkehr zum Regelbetrieb gefunden werden muss: „Kinder und Eltern sind darauf angewiesen und es ist unvorstellbar den derzeitigen Zustand bei der Kinderbetreuung und in den Schulen und Horten noch wochenlang weiterzuführen. Kinder, Eltern, Lehrer*innen und Erzieher*innen brauchen vor den Sommerferien Klarheit über den Schulstart im Regelbetrieb ab Ende August. Auch die Ferienbetreuung muss zeitnah geregelt werden, denn viele Eltern haben ihren Jahresurlaub in den letzten Monaten nahezu aufgebraucht. Hier erwarte ich, dass wir in der nächsten Woche zu einer Entscheidung kommen.“