Gute Arbeit für Thüringen ist das gemeinsame Ziel von SPD und DGB mit Blick auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Bei einem Treffen des Landesvorstandes der Thüringer SPD mit Vertreterinnen und Vertretern des DGB Hessen-Thüringen und seiner Mitgliedsgewerkschaften tauschten sich die Beteiligten dazu auch über konkrete Maßnahmen, die als nächstes angegangen werden müssen aus.

Ausgehend von einem Positionspapier des DGB Hessen-Thüringen und dem auf dem Parteitag am 23. März 2019 beschlossenen Regierungsprogramm 2019 bis 2024 kamen die Themen Lohnungleichheit zwischen Ost und West, Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung, Stärkung der Tarifbindung und Zurückdrängung des Niedriglohnsektors zur Sprache.

Der Thüringer SPD-Landesvorsitzende, Wolfgang Tiefensee, sagte im Anschluss an das Gespräch: „Wir stimmen mit den Gewerkschaften in vielen Punkten überein und konnten einige wichtige Vorhaben bereits auf den Weg bringen: Das Personalvertretungsgesetz stärkt die Mitwirkungsrechte der Beschäftigten im öffentlichen Dienst, mit dem Thüringer Vergabegesetz und dem vergabespezifischen Mindestlohn werden öffentliche Aufträge auch an soziale Kriterien gebunden und nicht zuletzt durch unser Konzept zur Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung zollen wir den Menschen in Ostdeutschland Respekt für ihre Lebensleistung.“

Weitere Themen waren die Förderung der Fachkräfteentwicklung in Thüringen und die Aufwertung der sozialen Berufe, insbesondere in den Bereichen Pflege und Betreuung.

„Ich danke den Gewerkschaften für die konstruktive Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Wir werden unseren Austausch fortsetzen und auch zukünftig gemeinsam für Gute Arbeit für Thüringen streiten“, so Tiefensee abschließend.