In Anbetracht der zu erwartenden, deutlich steigenden Impfstofflieferungen fordert der Landesvorsitzende der Thüringer SPD, Georg Maier, jetzt dringend die Impfstrategie anzupassen, um die Impfungen zu beschleunigen: „Wir müssen es jetzt schaffen, die täglichen Impfungen massiv zu steigern. Ansonsten werden wir im April Kühlhäuser anmieten müssen, um unverbrauchte Impfdosen zu lagern. Das Verschenken von Impfdosen an Nachbarländer ist ein Zeichen der Solidarität, aber keine Lösung für Thüringen. In unserer Impfstrategie müssen jetzt die Bremsen gelöst werden.“

Maier fordert konkret:

  • Keine Rückstellungen für Zweitimpfungen. Sofort alle eintreffenden Impfdosen verabreichen!
  • Maximale Ausnutzung des empfohlenen Zeitraums zwischen Erst- und Zweitimpfung.
  • Flächendeckende Erstimpfung muss Priorität haben.
  • Umstellung der Impfzentren auf 24/7-Betrieb.
  • Schnellstmögliche Einbeziehung der Hausärzte in die Impfkampagne.
  • Einbindung der Amtsärzte und der Gesundheitsämter in die Impfkampagne.
  • Vereinfachung und Beschleunigung der Organisation der Terminvergabe.
  • Verzicht auf Untergruppen bei den Priorisierungen – mehr Flexibilität bringt mehr Schnelligkeit.
  • Ausweitung der Blockimpfungen an Wochenenden für Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden Schulen, für Polizistinnen und Polizisten sowie Feuerwehrleute.

„Thüringen leidet weiterhin unter hohen Infektionszahlen. Nur das Impfen bringt uns verlässlich die ersehnten Freiheiten zurück. Wir müssen dringend nach dem Vorbild anderer Staaten das Impfen zur obersten Priorität erklären. Wenn wir jetzt umsteuern, werden wir bis Ende Juni allen Thüringerinnen und Thüringern ein Impfangebot machen können. Das muss unser Ziel sein“ so Maier abschließend.