Wie die Krise unsere Parteiarbeit verändert

Was für ein 2020! Dieses Jahr stellt unsere Welt auf den Kopf: Wer hätte das 2019 gedacht? Niemand! Aber so kam es nun und nicht nur die gesamte Welt, auch unser Arbeiten verändert sich schlagartig. Schulen müssen digitalen Unterricht leisten und Homeoffice wurde für viele Beschäftigte zur neuen Normalität. Gleichzeitig halten Einzelhändler:innen, Kranken- und Altenpfleger:innen, Logister:innern, Müllwerker:innen, Ärzt:innen, Erzieher:innen, Lehrer:innen und viele andere den Laden am Laufen. Sie kämpfen gegen die Krise.

Aber auch unsere Parteiarbeit hat sich verändert. Auf einmal ist nicht mehr möglich, was die Parteiarbeit über Jahrzehnte ausgemacht hat: das persönliche Treffen im Ortsverein. Selbst der Landesparteitag fand zwar statt, aber unter Hygienebestimmungen dann doch ganz anders als sonst. Abgeordnete mussten neue Wege gehen, um mit den Bürger:innen ins Gespräch zu kommen. Video- und Telefonkonferenzen wurden Alltag, Soziale Medien noch wichtiger. Wir haben dabei viel gelernt. Dieses Jahr hat die Parteiarbeit mit einem Schlag ins Digitalzeitalter katapultiert – gut so! Nutzen wir also die neuen Möglichkeiten. Im nächsten Jahr werden wir das Gelernte weiter intensivieren. Ein wichtiger Meilenstein ist hierbei unser Beteiligungsprozess zum Regierungsprogramm – den werden wir digital durchführen. Die SPD in Thüringen ist bereit für die Zukunft. Aber klar ist auch: Digitale Parteiarbeit wird immer mehr Raum einnehmen müssen, aber das persönliche Zusammenkommen wird sie nicht ersetzen können.

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